Der Schädel als Zentrale der Physiognomie ist seit meiner Kindheit Anstoss der Auseinandersetzung mit Leben, Wahrnehmung und Tod. Die Konstruktion des Schädels setzt von Anfang an den Menschen als nur eine Möglichkeit neben die Vielfalt der Tier-Gehäuse. Das leere Knochengewölbe - ein Zwischenstadium, ein letztes noch auffindbares Fragment bei den endlosen Streifzügen durch den Wald - ist zugleich ein Bild der Vorausnahme unseres eigenen Zerfalls. Nur der Wald bleibt.

Jugend

Ausbildung am Konservatorium Rostock, Malklasse Waldemar Krämer sowie Kontrabass-Ausbildung

Aktzeichnen in der Kunsthalle Rostock

bestandene Eignungsprüfungen und Studienzusagen für Klassische Musik Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie für Architektur in Weimar

Ausbildung

Architekturstudium Bauhaus-Universität, Weimar, Bildhauerei bei Prof. Hubert Schiefelbein

Architekturstudium an der Universität Stuttgart, zeitweise Aktstudium an der Akademie der Künste Stuttgart bei Prof. Herwig Schubert

Diplom Architektur in Stuttgart bei Prof. Kurt Ackermann sowie Prof. Peter von Seidlein, Schüler von Mies van der Rohe

Beruf und Wirken

Architekt im Architekturbüro Sir Norman Foster & Partners in London sowie Kohn Pedersen Fox Associates International in London

1994 Bürogründung buttler architekten

zeitweise Lehraufträge an der Fachhochschule Wismar University of Technology, Business an Design sowie Lehrauftrag Vorstudium Kunst.Schule.Rostock e.V.

Fachpreisrichter bei künstlerischen Wettbewerben, Landschaftsarchitektur-, und Architekturwettbewerben

Ausstellungsarchitektur für/mit der Kunsthalle Rostock „IN PRINCIPIO“ 2013, „Die Schönheit der Dinge“ 2018, Realisierung von musealen Räumen wie z.B. Schaudepot der Kunsthalle Rostock

Kontinuierliche künstlerische Tätigkeit in den Bereichen Zeichnung, Malerei, Raumbildung/ Skulptur, Installation, im öffentlichen Raum: Raumskulptur „Faltung“, Kunsthalle Rostock 2009