Refuge - zuflucht (2023), Installation mit Ölgemälden (vierteilig), Gesamtgröße (je Gemälde) 210 x 360 cm
Passages (2024), Installation mit Ölgemälden (vierteilig), Gesamtgröße je Gemälde 210 x 360 cm
verlorengeganges paradies - paradise lost (2021), Installation mit Ölgemälden (vierteilig), Gesamtgröße (je Gemälde) 210 x 360 cm
Widderschädel - ram skull (2023), Installation mit Ölgemälden (vierteilig), Gesamtgröße (je Gemälde) 210 x 360 cm
Der Mensch im Raum - und das Tier im Raum
Der Mensch haltlos, suchend, Sinn und Bedeutung seines Lebens, seines Seins, unsicher, forschend, bewundernd, glaubend, radikal und brutal zugleich, selbstlos und selbstsüchtig, aufbauend und zerstörend. Schnell und gleichzeitig gelähmt, rastlos, kraftlos, tätig und immer mehr Täter - haltlos ertrinkend im unendlichen Raum.
Das Tier dagegen Opfer, vollständig ausgeliefert, nur Objekt nicht Subjekt, obwohl wie unser eigenes Sein hoch komplex, hoch bedeutungsvoll. So liebevoll und nützlich wie es den Menschen über Jahrtausende begleitet, genauso konsequent rottet der Mensch Stand heute 354 Tierarten aus, hält Tiere unter unwürdigsten Bedingungen, schlachtet täglich industriell.
Der Mensch - auch als gnadenloser Ausbeuter, Zerstörer, ignorant in falschem Denken und System. Ein Schädelkknochen als Abwesenheit von Körper, Abwesenheit von Tier, Abwesenheit von menschlichem Geist ? - wie können wir Tiere mit unserer Welt bewahren?
blick aufwärts - der endlose raum (2021), Ölgemälde vierteilig, Gesamtgröße 210 x 360 cm
Vielleicht stehe ich im Wald, schaue nach oben, senkrecht in einen unbegrenzten Raum, wie wir eigentlich wissen, doch wir können dieses nicht denken, unbegrenzt, uns nicht vorstellen, nicht wirklich begreifen, denn wir sind endlich. Aber können wir dieses „endlich“ tatsächlich besser vorstellen?
Oder: In diesem Moment ist alles ganz hell, ganz weit, ein Raum zwischen Welten, ein Raum zwischen dieser Welt und jener - oder meiner Welt? Oder: Einfach nur ein Augenblick von Licht, Sonne zwischen Bäumen.